Die Entwicklung bei Previon+ beschäftigt sich nicht nur mit Codes alleine, sondern auch mit den Systemen und Frameworks, welche wir einsetzen, um die Projekte unserer Kunden optimal umsetzen zu können, auch wenn diese sehr unterschiedliche Anforderungen an uns stellen.

Drupal

drupal





Nach wie vor ist Drupal bei den meisten Projekten unser Basis-Framework für die technische Umsetzung. Das Content Management Framework bietet grundlegende Funktionen (Benutzerverwaltung, Content Management, Entwicklungsframework) auf Basis Symfony, welche wir in den meisten Projekten benötigen. Es lässt sich beliebig erweitern und hat eine grosse Community.

Mit der Drupal Version 8 und dem Wechsel zu Semantic Versioning erhält der Drupal Core nicht nur mit Major Versionen neue Funktionen (z.B. von Version 7 zu Version 8), sondern auch innerhalb einer Major Version (z.B. von 8.4 zu 8.5). So profitiert man in einem Zyklus von rund 6 Monaten von neuen Funktionen und Innovationen.

Folgende Funktionen sind aus unserer Sicht besonders interessant:

Media in Core

Dies ist ein wichtiger Schritt, um das Media-Handling (Bilder, Dokumente, Videos, ...) in Drupal weiter zu verbessern. So steht nun eine Schnittstelle (API) bereit, welche die contributed Module adaptieren und die Funktionalität des Media-Handlings weiter ausbauen kann. Eine interessante Ausführung dazu ist auch im Blog von Dries zu finden.

Workflows

Zum Abbilden von redaktionellen Workflows war man bis jetzt auf contributed Module angewiesen. Mit der Workflow Initiative stellt nun auch dem Drupal Core die notwendigen Funktionalitäten zur Verfügung, um jegliche Art von Workflows abbilden zu können. Auch hier gibt es einen interessanten Blogbeitrag «An Update on the Workflow Initiative for Drupal 8.4/8.5» dazu.

API First

Drupal hat erkannt, dass das Thema Headless CMS in Zukunft immer wichtiger sein wird. Headless bedeutet einfach gesagt, dass das CMS die Präsentation der Inhalte nicht mehr selber bereitstellt, sondern nur noch die notwendigen Schnittstellen, damit die Inhalte ausgelesen und von anderen Systemen dargestellt werden können. So kann zum Beispiel eine Mobile App Daten zur Anzeige dynamisch auslesen oder Anzeigetafeln ihre Informationen von einem zentralen System aktualisieren.

Mit der API First Initiative treibt Drupal die Integration von notwendigen Schnittstellen (z.B. GraphQL) und Funktionen an, um den Anforderungen an ein Headless CMS vollumfänglich gerecht zu werden.

Natürlich gibt es noch weitere interessante Initiativen wie Migrate, Layout Builder, «Outside In» oder «Out of The Box».

Aus unserer Sicht verfolgt Drupal den richtigen Weg. Wir sind überzeugt, nach wie vor auf das richtige Framework für unsere Projekte zu setzen.

Natürlich beschäftigen uns auch weitere Technologien:

Vue.js

vue-js





Die Anforderung ans Frontend und UX (User Experience) steigen zunehmend. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, lohnt sich der Einsatz eines umfassenden JavaScript Frameworks.
In diesem Bereich haben wir in Projekten schon Erfahrung mit verschiedenen Frameworks gesammelt (Angular, React) wobei wir in Zukunft auf Vue.js setzen werden.

Warum wir uns für Vue.js entschieden haben, werden wir in einem späteren Blog-Post erläutern.

Weitere Content Management Systeme

Neben Drupal setzen wir je nach Projektanforderungen auch andere CMS Systeme ein, welche die gestellten Anforderungen genügend abdecken.

Squarespace

Squarespace


Für sehr einfache Kampagnen- oder Image-Seiten verwenden wir meistens die SaaS (Software as a Service) Lösung Squarespace, mit welcher schnell ansehnliche, einfache Webseiten erstellt werden können.
Man muss sich bewusst sein, dass zwar das Design weitgehend angepasst werden kann, aber der Funktionsumfang vorgegeben ist. Dies sollte im Vorfeld mit dem Kunden geklärt werden.
Beispiele von uns sind Oridea und Dominik Rothacher.

Contentful

Contentful



Die SaaS Lösung Contentful ist ein reines Headless CMS. Das CMS ist sehr flexibel im Aufbau der Inhaltsarchitektur und bietet alle grundlegenden Funktionen zum Aufbau einer umfassenden Webseite.
Contentful ist dann interessant, wenn die geforderten Funktionen abgedeckt sind und keine spezifischen (Backend-) Funktionalitäten entwickelt oder andere Systeme integriert werden müssen.

Das Frontend wird unabhängig entwickelt und eigenständig betrieben. Dies hat den Vorteil, dass dieses eigenständig entwickelt werden kann, aber auch den Nachteil, dass gewisse integrierte Funktionen nicht direkt zur Verfügung stehen (z.B. Inline Editing).

Bei all unseren Projekten wägen wir ab, welche Lösung die optimale ist und zukünftige Anforderungen eines Projektes abdecken kann.


Wir freuen uns, auch 2018 technologisch vorwärtszukommen und unseren Kunden die richtigen Tools bieten zu können.
 

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