Die Frage nach dem passenden Content Management System (CMS) stellt sich der Online Marketing Spezialist oder Projektleiter beim Relaunch oder beim Erstellen einer Website. Wir selbst sind oft damit konfrontiert worden und müssen dem Kunden die Vor- und Nachteile von Drupal aufzeigen. Dies wollen wir mit dem vorliegenden Blogpost vorwegnehmen und Ihnen aufzeigen, wieso es sich lohnt, auf Drupal zu setzen und welche Faktoren neben Budget und Projektumfang die Argumentation für Drupal unterstreichen. 

Previon+ setzt auf Drupal

Erfordert die neue Website eine gewisse Komplexität, handelt es sich nicht um eine einfache Corporate Website, sondern um eine Webplattform, eine digitale Plattform, ein Webportal, dann sollte auf Drupal gesetzt werden. Wünschen sich die Kunden und die Betreiber (Content Manager / Redakteure) der Website ein einfaches Editieren, verschiedene Features und ein übersichtliches Frontend, so ist Drupal die richtige Wahl. Besonders die neuste Version des CMS (Drupal 8) überzeugt diesbezüglich auf ganzer Linie.

Die Stärken von Drupal zeigen sich insbesondere beim Umsetzen von / eines:

Drupal ist die ideale Lösung bei der Implementation von Suchen innerhalb der Website, komplexe Architekturen und Fileablagen einer Webplattform oder das richtige CMS bei von Grund auf neuen Webplattformen wie beispielsweise bei einer E-Commerce Plattform für Uhren, einer Matching-Plattform für Studenten und Lehrärzte der Universität Bern oder einem Reservationsmanager für das Verkehrshaus Luzern. Für all diese Projekte bietet Drupal die richtige Grundlage. 

Vor- & Nachteile von Drupal

Vorteile

  • Vielseitigkeit
    Drupal ist extrem vielfältig. Durch etliche Module sind beinahe sämtliche Wünsche umsetzbar. In diesem Punkt hebt sich Drupal insbesondere von vielen anderen CMS ab.
     
  • Skalierbarkeit
    Drupal ist skalierbar und speziell auf grosse Unternehmen ausgelegt. Wächst ein Unternehmen und baut es seine Leistungen, seine Produkte oder sein Angebot aus, so ist es ein Leichtes, die Website zu erweitern. 
     
  • Geschwindigkeit
    Durch das Caching wird die Geschwindigkeit und die Performance der Website verbessert. Durch den Einsatz von Varnish, Redis, etc. kann die Website ausserdem noch weiter verbessert werden. 

Nachteile

Vorweg: Nachteile zu Drupal gibt es wenige, zumindest in den Bereichen, in welchen wir Drupal einsetzen. Ausserdem ist es wichtig, auch Kontrapunkte anzuschauen, die gegen vergleichbare CMS wie WordPress oder Joomla sprechen. Es ist auch kein Geheimnis, dass vor allem bei komplexeren Projekten WordPress und Joomla nicht ausreichen.

Wordpress beispielsweise kann bei komplex aufgesetzten Websites Geschwindigkeitseinbussen vorweisen. Auch bei Updates kann es bei WordPress zu Schwierigkeiten kommen. Im schlimmsten Fall führt dies soweit, dass die bisherige Website nicht mehr richtig funktioniert. Zudem hat das CMS WordPress weiterhin Security Probleme und ist anfällig auf Hacker Attacken. Drupal hingegen ist sehr sicher. Joomla kommt betreffend Add-Ons und zusätzlichen Modulen an seine Grenzen. Hier hinkt das CMS im Vergleich zu WordPress und insbesondere zu Drupal hinterher. Ein weiterer gravierender Nachteil ist die Kompatibilität der Plugins: Teils führt nur der Eingriff in den PHP Code dazu, dass wieder alle Plugins so funktionieren, wie sie sollten und miteinander harmonieren.

Zu den Nachteilen des CMS Drupal gehören folgende Punkte:

  • Wenig Developers
    Ein häufig genannter Kritikpunkt: Es gibt wenig Drupal Developer. Dies entspricht der Realität, ist aber kein Problem seitens der Kunden. Mit dem agilen Projektvorgehen und dem Einsatz von Sprints ist Previon+ flexibel und weiss die Ressourcen gekonnt einzusetzen. Durch den Einsatz von Planungstools wie 10'000ft und Pivotaltracker kann auch mit kleineren Teams viel erreicht werden.
     
  • Hohe Lernkurve 
    Drupal ist nicht das einfachste CMS, dafür höchst konfigurierbar. Durch langjährige Erfahrung mit dem System (Drupal ist bei Previon+ bereits beinahe 10 Jahre im Einsatz), sowie vielen Projekten mit der neusten Version von Drupal (Drupal 8) ist Previon+ mit dem CMS äusserst vertraut und kann den Kundenwünschen gerecht werden. Der Kritikpunkt gilt also für Neueinsteiger, Kenner des Systems haben dafür umso mehr Möglichkeiten und Lösungsansätze.

Fazit

Zusammenfassend hat jedes CMS seine Vor- und Nachteile. Während WordPress und Joomla eher für Blogs oder kleinere Webseiten geeignet sind, kommt Drupal in der Webentwicklung bei technisch anspruchsvolleren Lösungen voll zur Geltung. So überwiegen für uns die Vorteile von Drupal. Der Einsatz vom CMS ist sinnvoll für Webplattformen, die nicht in 2-3 Tagen fertiggestellt sein sollen. Darum passt das CMS sehr gut zu Previon+ und unseren Projekten. Dank der agilen Vorgehensweise setzen wir das CMS für vielfältige und sehr individuelle Projekte ein – vielleicht auch bald für Sie.

Previon Plus AG
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