Das Open Source Content Management System (CMS) Drupal lebt davon, dass zahlreiche Menschen täglich den Quellcode verbessern oder neue Module bereitstellen. Meist geschieht diese Zusammenarbeit virtuell, mehrmals jährlich trifft sich die Community jedoch zu Drupalcamps. Dieses Jahr fand ein Drupalcamp am 3. und 4. Dezember an der Ludwig-Maximilians-Universität in München statt und Previon+ war mit einer eigenen Session dabei.

 

Drupal Camp München

 

Das zweitägige Camp beinhaltet zu einem grossen Teil technische Vorträge zu neuen Technologien, Tools oder Konzepten. Daneben wird in Code-Sprints intensiv gemeinsam an Projekten gearbeitet. Neben den technischen Themen gibt es vereinzelte Business-Vorträge, wo Cases oder Methoden vorgestellt werden, welche auf dem Drupal-Framework aufbauen.

Highlights des Drupalcamps

Da wir bei Previon+ Drupal intensiv für unsere Kunden einsetzen und gleichzeitig zur Weiterentwicklung des gesamten Systems beitragen, freuen wir uns auf diesen jährlichen Austausch. Von den vielen Highlights am diesjährigen Camp in München möchten wir im Folgenden vier speziell hervorheben.

Previon+ Session: Social Insights zur Drupal Community

Getreu der Open Source Idee haben wir eine Session genutzt, um etwas der Community zurückgegeben. Neben agiler Entwicklung mit Drupal gehören auch Social Media Insights zu unseren Kernkompetenzen. Jan Sedlacek hat in seinem Vortrag brillant diese beiden Welten zusammengeführt. Mithilfe des Social Insight Tools Brandwatch wurde der Buzz rund um Drupal analysiert und wichtige Themen, Influencer und ihre Interaktionen aufgezeigt.

Insbesondere das Social Interaction Network stiess auf grosse Resonanz und hat den Teilnehmenden neue Insights in Sub-Communitys und Themencluster gegeben. Aufgrund des grossen Interesses stellen wir daher das Netzwerk auch nach dem Camp gerne weiterhin zur Verfügung, klicken Sie dazu auf das folgende Bild.

Twitter-social-network

Business Session: Start, Fail, Build, Exit – Innovate and Grow with Drupal

Ivo Radulovski hat als Serial Entrepreneur bereits mehrere Firmen erfolgreich aufgebaut, meist mithilfe von Drupal. In seiner Session betonte Ivo aber, dass Technologien an sich keine neuen Geschäftsmodelle generieren und immer einem innovativen Business Modell unterlegen sind. Um diese Idee zu finden und zu testen, ist Experimentieren wichtig. Ivo setzt dazu Tools aus dem Umfeld der Lean-Startup-Bewegung ein, wie beispielsweise ein Validation Board oder ein Minimum Viable Product – also dieselben Tools,  die auch wir in unserem agilen Projektvorgehen regelmässig verwenden.

Technical Session: Component-driven theming workflow with pattern lab and Drupal 8

In einem toll aufgebauten Vortrag mit ausgewählten Beispielen haben Tom Keitel und Steffen Rühlmann die Möglichkeiten im Zusammenspiel von Twig und Patternlab vorgestellt. Diese Lösungen unterstützen einen agilen Entwicklungsprozess und den Lean-Startup-Gedanken, indem sie den Gestaltungs- und Umsetzungsprozess unabhängig machen von der Entwicklung. Es sind daher Tools, welche gut zu unserem agilen Projektvorgehen passen und die wir uns auf jeden Fall genauer ansehen.

Networking & Socializing

Neben den Vorträgen haben wir die Zeit genutzt, um den Kontakt mit unserem Partner Wunder zu pflegen und das Netzwerk zu erweitern. München bietet bekanntermassen die eine oder andere Sehenswürdigkeit und ein umfangreiches Abendprogramm. Die besten Bilder finden Sie in der folgenden Bildergalerie, viel Spass dabei!

DrupalCamp Munic 2016