Regelmässige Events sind Teil der Kultur von Webagenturen und darum auch von Previon+. Neben dem «P+Open Lunch» oder dem Besuch bei Empa-NEST führte der «Previon+ Inspiration Day» diesmal zum iHomeLab in Luzern. Das Projekt der Hochschule Luzern beschäftigt sich mit dem Thema intelligentes Wohnen und bietet eine Plattform für interdisziplinäre Netzwerke für innovative Wohnszenarien. Besser bekannt sind diese Themen unter dem Namen Smart Home oder Home Automation. Alles zu unserem Besuch im folgenden Blogpost.

An der Hochschule Luzern haben sich die Previonauten eingefunden und genossen die Vorstellung der Forschungsstelle für Gebäudeintelligenz. Das Kompetenzcenter für Gebäudeintelligenz betrachtet ein Gebäude als System und forscht an neuen innovativen Technologien. Bereits vor dem Haus ging es los – durch Sensoren erkennt uns der virtuelle Butler / virtuelle Assistent «James» und öffnet nach einer kurzen Begrüssung die Türen zum Gebäude.

Nach einer kurzen Einführung in Gebäudeintelligenz erfahren wir die Schwerpunkte der Forschung um Gebäudetechnik: 

  • Komfort
  • Energie
  • Sicherheit

Von der Lounge ging es schliesslich ins Forschungslabor, das iHomeLab. Uns wird erklärt, das Labor sei bereits seit 2008 geöffnet und zu 70 - 80% durch Forschungsprojekte finanziert. Im iHomeLab werden nun die einzelnen Projekte vorgestellt.

Einführung in die Denkfabrik für Gebäudeintelligenz

Komfort

Unter dem Punkt Komfort fällt alles, was komfortables Wohnen möglich macht. Vorgestellt werden bereits heute erhältliche Systeme, unter anderem die Bedienung der Gerätschaften des Hauses via Smartphone oder Tablet, Motion Tracking des Bewohners per Video und die Reaktionen des Hauses auf gewisse Bewegungen. Spannend ist auch ein Konzept zur Verringerung des Elektrosmogs, durch Kommunikation über sichtbares Licht, genannt VLC (Visible Light Communication). Auch die magnetischen Schalter, die beliebig im Haus platziert werden können und über Computernetzwerk oder Funktechnologie gesteuert sind, machen Eindruck.

Sicherheit

Weiter geht es zum Thema Sicherheit. Der Schwerpunkt dieses Bereichs liegt in der Erleichterung des Wohnens für ältere Leute. Durch assisted Living wird der Übertritt von älteren Personen in ein Pflegeheim um 3 – 4 Jahre hinausgezögert. Demonstriert in diesem Bereich wird ein Sturzsensor, der beim Sturz einer älteren Person eine Reaktion des Hauses auslöst. Das Haus kann automatisch die Nachbarn, Verwandte oder gar den Notruf alarmieren, sollte der angestossene Prozess nicht vorher abgebrochen werden. Weiter wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten bestehen, um auf die Bedürfnisse der älteren Leute einzugehen, dazu zählen Systeme zur vorzeitigen Erkennung von Demenz. In diesem Zuge vom Thema Sicherheit wurde auch der Rollator iWalkActive entwickelt, eine Gehhilfe mit programmiertem Verhalten zur Unterstützung der Mobilität im Alter.

Komfortables Wohnen

Energie / Energie-Effizienz

Das Thema Energie / Energie-Effizienz bildete den Abschluss der spannenden Tour. Durch die Analyse von Strombildern kann z.B. auf die Funktionalität von Haushaltsgeräten geschlossen werden, sowie frühzeitig darauf hingewiesen werden, wenn es bald zum Ersatz eines Gerätes kommen muss. Das Thema Energie steht natürlich unter dem Zeichen der Energie-Effizienz, vom Smart Energy Management. Durch die Visualisierung vom Stromverbrauch kann der Bewohner spielerisch dazu motiviert werden, mehr Strom zu sparen. Beispiele hierfür sind das Abbilden eines Punktesystems oder gar Arbeiten mit Emoticons. Der virtuelle Butler James managt natürlich auch den Energieverbrauch des Hauses und kann je nach Modus sehr viel zur Energie-Effizenz des Hauses beitragen.

Der Besuch bot einen spannenden Einblick in die Möglichkeiten, die heutige Technologie mit Wohnräumen zu verbinden. In der anschliessenden Diskussion wurden natürlich auch Systeme angesprochen, die sich bereits auf dem Markt befinden wie z.B. Google Home oder Amazon Alexa.

«P+ Inspiration Day»: iHomeLab Visite