Wir befinden uns in einem sehr dynamischen Umfeld: Es verändert sich unser vertrautes Marktumfeld, Technologien und Nutzerbedürfnisse. Dies bietet neben einer erhöhten Komplexität auch viele Chancen für innovative Ideen. Damit für diese Ideen die richtigen Grundsteine gelegt werden, braucht es neue Denkansätze und Methoden. Nur so können wir verstehen, wie etwas Neues im 21. Jahrhundert gebaut werden muss.

Zu Beginn eines Projektes steht eine Idee, manchmal bereits ziemlich konkret – manchmal in Form einer abstrakten Vision oder neuen Geschäftsidee. Eine gute Idee alleine reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein. Somit stellt sich die Frage: Wie können Ideen erfolgreich umgesetzt werden?

Die digitale Transformation ist in vollem Gange und bietet neue Chancen, wie Umsatzsteigerung durch neue digitale Produkte und Services, Verbesserung der Kundenerlebnisse sowie Kostenreduktion und Effizienzsteigerung in Betrieben, um nur Einige zu nennen. Ideen in diesen Bereichen gibt es viele, dennoch scheitern viele an der Umsetzung. Aber wieso? Ein Grund liegt in unverifizierten Annahmen über Dienstleistungen, Produkte sowie Kundenbedürfnisse. Somit werden Produkte oder Services angeboten, welche nicht kundengerecht sind oder eine geringe Usability aufweisen. Um diese zu vermeiden, starten wir jedes Projekt mit einem Workshop, um gemeinsam mit unseren Kunden Customer Insights zu generieren.

Dazu aggregieren wir Daten, werten Webseiten und soziale Medien unserer Kunden aus, erstellen Surveys, verifizieren Annahmen und führen qualitative Interviews mit den Endusern. Die gewonnen Daten helfen, neue (und auch bestehende) Geschäftsmodelle zu validieren und weiterentwickeln.

Wir suchen den Kundenkontakt bereits vor der eigentlichen Konzeptionsphase

In einer ersten Phase hinterfragen wir bestehende Annahmen, decken Komplexität auf und leiten daraus Herausforderungen ab. Der Kundennutzen steht in dieser Phase immer im Fokus. Die folgenden vier Methoden helfen, Konzepte für Ideen aus Kundensicht zu erarbeiten.

Personas

Personas sind fiktive Personen, die als Vertreter der Zielgruppe fungieren. Bedürfnisse sowie Anforderungen werden als Bestandteile eines komplexen Systems zusammengetragen, damit zielgerichtete Lösungen erstellt werden können. Es ist wichtig, dass die Informationen nicht auf Annahmen basieren, sondern auf validierten Daten. Statistiken, qualitative Interviews, Umfragen, Social Media Analysen und Webanalytics sowie Recherchen können als Grundlage dienen.

Customer Journey

Eine Customer Journey zeigt die Kundenreise einer Persona auf. Es ist wichtig, dass alle Verknüpfungen und Interaktionen über sämtliche Kanäle und Touchpoints aufgezeigt werden. Die Abbildung der gesamten Kundenreise mit allen Touchpoints, dient als Grundlage für alle Optimierungen. Durch die individuelle Ermittlung der Emotionen und Bedürfnisse können zielgerichtet Angebote für die jeweiligen Personas erstellt werden.

Value Proposition Canvas (VPC)

Der Value Proposition Canvas ist eine Ergänzung des Business Model Canvas, welche beide Komponenten (Kundensegment und Wertversprechen) näher untersucht. Ziel ist es, sinnvolle Produkte oder Services von Kundenbedürfnissen abzuleiten. Damit das gelingt, werden die aktuellen Probleme sowie gewünschte Nutzen der Personas durchleuchtet. Mithilfe dieser Informationen werden Features abgeleitet, die wirklich gewünscht werden.
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Impact Map

Ein etabliertes «Werkzeug» aus unserem Methoden-Baukasten ist die Impact Map. Sie zeigt die Zuordnung von Aktivitäten, Ergebnisse, Massnahmen und Anforderungen zu einem konkreten Geschäftsziel. Die Verknüpfungen können mittels einer Mindmap visualisiert werden.

Die so erarbeitete Ziellandschaft visualisieren wir als Impact Map und leiten daraus die groben Handlungsfelder für die folgenden Projektphasen ab. Dies macht es einfach, Funktionalitäten von der Impact Map direkt in das Projekt-Backlog zu übernehmen, wo jede Funktionalität entsprechend priorisiert wird.

Impact_Map
 Beispiel und Methodik einer Impact Map

In dieser wichtigen, ersten Phase stellen wir sicher, dass der Übergang zu weiteren Projektschritten gewährleistet wird und die Voraussetzungen zur agilen Umsetzung geschaffen wird.

Dieses Vorgehen eignet sich für:

  • Entwicklung von digitalen Services
  • Entwicklung von digitalen Plattformen
  • Alle Formen von Online Interaktionen
  • Geschäftsmodelle (entwickeln und validieren)
  • Ideenfindung und -entwicklung
  • Überprüfung von Mehrwert und Match mit Kundenbedürfnis für bestehende Lösungen, Produkte, Plattformen, Services, Geschäftsmodelle und Ideen

Wenn Sie erfahren möchten, wie Previon+ digitale Services und Projekte realisiert, kontaktieren Sie uns!

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Roger Wernli

Roger Wernli

ist unsere Antriebsfeder und stets auf der Suche nach neuen, spannenden Projekten. Als Referent und Dozent ist er genauso geschätzt, wie als Berater für digitale Prozesse.