Die ersten beiden Monate sind bereits vergangen, höchste Zeit also, sich einen Überblick über Tools, Methoden und Designsprachen zu verschaffen, die uns 2018 begleiten werden.

Updates UX Tools

Ende 2017 schlug die Nachricht wie eine Bombe ein: Invision wird ein eigenes Tool auf den Markt bringen, welches den «Umweg» über Sketch überflüssig machen soll. Invision war bis anhin als Prototyping-Tool bekannt, welches seine Stärken beim Zusammenbau und der Integration von Animationen, Gesten und Übergängen ausspielt. Für unsere Kunden stellen wir so den passenden Prototypen des Endprodukts zusammen, um das Lieferergebnis optimal vorstellen und testen zu können.

Es bleibt abzuwarten, ob Invision mit seinem neuen Tool «Studio» die hohen Erwartungen erfüllen kann, denn auch Adobe (und weitere Anbieter) ringen um die Gunst der UX-Designer mit neuen Tools. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen praktisch jeder Designer seine Designs in Photoshop erstellt hat.

Im Sommer 2018 wird uns mit «Phase» noch weiteres verheissungsvolles und intuitives Gestaltungstool in Aussicht gestellt. Mit «Phase» sollte man interaktive Prototypen mit Livedaten erstellen können, wodurch sich der Designer voll und ganz auf den kreativen Prozess konzentrieren kann und die komplexe Arbeit dem Tool überlässt.

phase-com

Unser bewährtes Tool-Trio

In unseren Projekten setzen wir jeweils auf das Zusammenspiel von Sketch für die Visualisierung, Invision für das Protoyping und den Austausch mit unseren Kunden und Zeplin für die optimale Kommunikation und Weitergabe ans Entwicklungsteam.

Methoden anpassen und verfeinern

Bei unseren Methoden bilden und entwickeln wir uns stetig weiter und können aus vergangenen Projekten lernen. Der regelmässige und enge Austausch mit den Kunden und das Hinterfragen von bestehenden Prozessen stehen dabei im Zentrum und werden bei jedem neuen Projekt verfeinert. Auch der Einsatz unseres Toolsets wird stets angepasst und neu definiert.

Designsprachen konsolidieren

Die Trendwechsel der Designsprachen sind in den letzten Jahren markant gestiegen, wodurch es fast unmöglich war, den Überblick dabei zu behalten. Sei es Google-Material Design, Semi Flat-Design oder diverse Sets von Design-Blogs oder Anbieter. Hier gilt es laufend up to date zu bleiben und für die jeweiligen Kundenprojekte den richtigen Weg einzuschlagen. Dabei kommt es oft zu einer Synthese zwischen dem Branding von Auftraggeber und den Gestaltungselementen der neuen Website.

Eine passende Designsprache zu finden bleibt auch 2018 die Herausforderung, ob für eine Webplattform (Desktop und mobile Anwendung) oder für Datenvisualisierungen unserer Big Data Services.

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Nicolas Brivio

Nicolas Brivio

schenkt seine ganze Aufmerksamkeit der Benutzerfreundlichkeit. Als User Interface & User Experience Designer begleitet er Projekte in den Startphasen und überwacht mit prüfendem Auge die Entwicklung bis zum Rollout.