Blogserie zum Thema Design Thinking

In unserer Design Thinking Blogserie haben wir uns bereits intensiv mit den Usern befasst und aufgezeigt, wie Sie Ihre Kunden besser verstehen können. In diesem Beitrag erklären wir, wie wir die Informationen der ersten Phase aufgreifen und diese in ein Konzept packen. In dieser zweiten Phase visualisieren wir Ideen mit Hilfe von Prototypen und setzen diese iterativ um. 

In unserer zweiten Phase fokussieren wir uns darauf, Ideen greifbar zu machen und diese zu testen. Dazu erstellen wir unterschiedliche Arten von Prototypen. Dies sind vereinfachte Modelle eines Produkts, welche bereits frühzeitig entwickelt werden, um Konzepte, Designs und Ideen zu visualisieren und zu testen.

Warum verwenden wir Prototypen?

  • Prototypen machen Ideen greifbar und bieten somit eine gute Entscheidungsgrundlage
  • Prototyping-Tests helfen, Stärken und Schwächen der Lösung rasch zu erkennen, ohne hohe Kosten für aufwendige Entwicklungsarbeiten zu generieren.
  • Prototypen können schnell und kostengünstig erstellt werden

«If a picture is worth 1000 words, a prototype is worth a 1000 meetings»  —  credited at IDEO

 

Wie verwenden wir Prototypen?

Um Ideen festzuhalten oder Konzepte aufzuzeigen, genügen sogenannte low-fidelity Prototypen (Modelle mit niedriger Wiedergabetreue), wie Sketches, Wireframes oder User Flows. Ziel ist es, die Ideen auf Papier zu bringen und ein Gerüst zu erstellen.

Low-Fidelity Prototypen

Sketches sind Prototypen mit niedriger Wiedergabetreue

Bei Previon verwenden wir Sketches, um Bedürfnisse und Ideen unserer Kunden festzuhalten und erste Ansätze zu visualisieren. Anschliessend erarbeiten wir Wireframes, um Inhalte, Funktionen und Navigationen einer digitalen Lösung aufzuzeigen. Dieses Modell testen wir gemeinsam mit Kunden und entwickeln es laufend weiter. Sobald wir ein solides Verständnis dafür haben, was wir bauen werden, erstellen wir einen High-Fidelity Prototypen (Modelle mit hoher Wiedergabetreue). Diesen testen wir gemeinsam mit Kunden und entwickeln ihn laufend weiter.

High-fidelity Prototypen erscheinen und funktionieren ähnlich wie das eigentliche Produkt, das ausgeliefert werden soll. Ziel ist es, ein funktionierendes Modell zu erstellen, um frühzeitig Schwachstellen zu erkennen und vor der eigentlichen Umsetzung zu beheben.

High-Fidelity Prototype – Klick-Dummy

Klick-Dummies sind Prototypen mit hoher Wiedergabetreue 

Um konkrete Lösungen darzustellen, erarbeiten wir einen Klick-Dummy (klickbarer Prototyp). Dazu werden Funktionalitäten und Features simuliert, um ein realistisches Modell einer Applikation oder Plattform darzustellen. Prototypen simulieren nicht nur die Umgebung, sondern sind rein visuell sehr nahe an der geplanten digitalen Lösung. 

Testen & Lernen

Prototyping ist ein Prozess, bei welchem eine Idee fortlaufend weiterentwickelt wird bis zum gewünschten Produkt. Um sicherzustellen, dass das zu gestaltende Produkt Anklang findet, führen wir kontinuierlich Tests durch. Dies hilft uns Lösungen zu erstellen, die auf die Bedürfnisse der End-User abgestimmt sind.

 

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Bereits erschienene Artikel in dieser Blogserie:

Nicolas Brivio

Nicolas Brivio

schenkt seine ganze Aufmerksamkeit der Benutzerfreundlichkeit. Als User Interface & User Experience Designer begleitet er Projekte in den Startphasen und überwacht mit prüfendem Auge die Entwicklung bis zum Rollout.