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Top Social Media Management Tools & Trends 2020

Ranja Weisskopf
Project Manager
Top Social Media Management Tools und Trends 2020
Die Anbieter von Social Media Management Tools haben ihr Angebot erweitert und sich zu umfassenden Social Media Management «Suiten» entwickelt. Dabei werden nicht mehr nur die klassischen Funktionen wie Publishing & Moderation abgedeckt, sondern zunehmend auch die Bereiche Listening, Advertising, Influencer Marketing und Employee Advocacy.

Social Media Management Report 2020

Die Anbieter haben bemerkt, dass die verschiedenen Disziplinen im Social Media nicht in getrennten Silos bearbeitet werden sollten und daher zunehmend auf vernetzte Programme gesetzt werden muss. Der Trend geht also vermehrt in Richtung Allrounder Lösungen, welche mit umfangreichen Features weit über das eigentliche Social Media Management hinaus gehen.

Previon hat die spannendsten Akteure auf Herz & Nieren geprüft und miteinander verglichen. Die Ergebnisse haben wir in einem Report aufbereitet, welcher hier angefordert werden kann. 

Inhaltsübersicht Report

  • Trends 2020
  • Top Social Media Management Tools 2020 
    • Clarabridge
    • Facelift Cloud
    • Falcon.io
    • Hootsuite
    • Scompler (Neu)
    • Socialbakers (Neu)
    • Sprinklr
  • Fazit & Empfehlungen
  • Social Media Management Toolevaluation mit Previon

Trends 2020

Social Media ist zu einem integralen Bestandteil des Lebens und der täglichen Routine der Menschen geworden. Im Bereich des Social Media Managements ändert die Tool-Landschaft fast täglich. Was bleibt sind allgemeine Trends, welche sich über alle Tools hinweg abzeichnen. Previon zeigt 4 Trends auf, mit welchen im 2020 zu rechnen ist.

Trends 2020

Trend #1 - Künstliche Intelligenz

Technologien und neue Einsatzgebiete für Künstliche Intelligenz (KI) - häufig auch Artificial Intelligence (AI) genannt - sind inzwischen weit verbreitet und werden immer häufiger in Social Media Management Tools eingesetzt. Einige spannende Einsatzgebiete möchten wir hier kurz vorstellen: 

Content Creation

KI-Tools helfen dabei Inhalte zu untersuchen, die eine Marke veröffentlicht. Wie geht die Zielgruppe mit den Inhalten um? Welche Inhalte müssen optimiert werden und warum? KI wird das Marketing also vermehrt dabei unterstützen, datengesteuerte Entscheidungen über die Art von Inhalten treffen zu können, welche bei der Community am besten ankommt. Dadurch lässt sich insgesamt auch die Performance von Kampagnen dank Verbesserungsvorschlägen steigern und am Ende des Tages das Ad-Budget effizienter und gewinnbringender einsetzen.

Verbessertes Persona-Targeting

Personas sind der heilige Gral bezahlter Werbekampagnen über verschiedene Social-Media-Plattformen hinweg. KI unterstützt Marketingspezialisten immer mehr dabei, um bei der Werbeplanung die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Botschaft und dem passenden Budget auf der richtigen Plattform zu erreichen. Einige Tools bieten jetzt schon Vorschläge für die Wahl der passenden Audience (analog Lookalike Audience bei Facebook) sowie des bestmöglichen Kommunikations-Zeitpunkts an. KI wird immer häufiger eingesetzt, um umsetzungsfähige Erkenntnisse aus Kundeninformationen zu gewinnen. 

Mustererkennung von Konversationen

Ein weiteres sinnvolles Einsatzgebiet findet sich im Social Listening: Die Bedeutung von Konversationen aus unstrukturierten Daten lassen sich etwa durch Natural Language Processing (NLP) analysieren. Dabei unterstützt KI bei der Aufbereitung dieser Informationen und hilft uns zu erkennen, über welche Themen, Marken oder Personen in welchen Communities gesprochen wird. Natürlich helfen KI-Modelle auch bei der Suche nach Ausreissern (Anomalien). Diese Technik kann beispielsweise dabei helfen, einen aufkommenden Shitstorm frühzeitig zu erkennen und erste handelbare Aktionen vorzuschlagen. 

Durch modernste Bildanalyse-Technologie (basierend auf neuronalen Netzwerken) ist es inzwischen möglich, Logos, Objekte, Szenen und Aktionen genau zu identifizieren und zu klassifizieren. Dadurch erlangt man Zugang zu Informationen über die eigene Marke, Produkte, Kunden und Wettbewerber, die bisher nicht möglich waren. KI hilft also auch immer mehr dabei, die Reputation der eigenen Marke durch proaktives Erkennen und Managen von Krisen zu schützen. 

KI-basierte Chatbots & Messaging Dienste

Die ständige Verwaltung und Betreuung von Social Media Seiten ist anstrengend und ressourcenintensiv. Mit dem Einsatz von KI-basierten Chatbots können Marken zukünftig nicht nur ihre Online-Präsenz steuern, sondern auch Kundennachrichten oder Anfragen rund um die Uhr mit massgeschneiderten Antworten so menschlich wie möglich beantworten. KI unterstützte Chatbots werden immer besser, insbesondere auch bei der Beantwortung von offenen Fragen. Spannende Einsatzgebiete finden sich insbesondere beim Online-Shopping und natürlich dem Kundendienst.

Es wird wohl noch einige Zeit dauern bis der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Lage ist, eine starke Bindung zwischen Marken und Kunden aufzubauen. KI-Tools unterstützen Vermarkter immerhin jetzt schon immer besser dabei.
 

Trend #2 - Social Commerce

Social Media Plattformen wie Instagram, Pinterest und Facebook werden schon seit langem von Marken genutzt, um ihre Produkte zu verkaufen - bisweilen jedoch häufig mit ganz unterschiedlichen Erfolgen. Social Commerce ist 2019 jedoch zu einem neuen Marktplatz für Marken geworden und ist auf dem besten Weg, 2020 ein Mainstream-Handelsplatz zu werden. Dieser Trend wird sich weiter verstärken, da immer mehr soziale Netzwerke Verkaufs-Funktionen für deren Beiträge einführen. Von Shopping-Posts bis hin zu Instagram Storefronts entwickeln sich soziale Netzwerke kontinuierlich zu neuen Marktplätzen. Successive werden Marken diese Plattformen auch immer häufiger nutzen und gezielt in ihrer Verkaufsstrategie integrieren.
 

Trend #3 - Social Media Advertising

Es besteht kein Zweifel, dass Social Media Advertising im Jahr 2020 und darüber hinaus zu einem Trend werden wird. Mit der zunehmenden Popularität von Social Media wurden die Möglichkeiten von bezahlten Beiträgen enorm erweitert und durch den Rückgang von organischer Reichweite steigt die Notwendigkeit von Social Media Werbung unausweichlich. Die Plattformen wirds freuen, da das Anzeigengeschäft eine der wichtigsten Einnahmequellen für sie darstellt. Seien Sie also bereit für eine maximale Markenreichweite und hohes Engagement, vermehrt in Social Media Werbung zu investieren.  

Durch den Einsatz von KI erhalten Unternehmen aussagekräftige Einblicke, wo ihre Marketingausgaben besonders gut abschneiden, sodass sie den Marketing-ROI steigern und sich auf die wirklich wichtigen Keywords konzentrieren können. Basierend auf dem bisherigen Verhalten und fortgeschrittenen Mustern für die Zielgruppen-Erkennung, hilft KI dabei die Relevanz von Anzeigen fortlaufend zu erhöhen.
 

Trend #4 - Employer Branding & Employee Advocacy

Employer Branding beschreibt die Reputation eines Arbeitgebers als Arbeitsplatz und sein Wertversprechen. Die Kunst des Employer Branding beschäftigt sich daher mit Initiativen zur Gewinnung, Engagement und Bindung von Mitarbeitern mit dem Ziel, die Arbeitgebermarke des eigenen Unternehmens zu stärken. Die mit Branding und Markenführung verbundenen Marketingdisziplinen werden in diesem Bereich in Zukunft verstärkt, um talentierte Kandidaten und Mitarbeiter anzuziehen, zu binden und zu halten. 

Durch Employee Advocacy stellen Mitarbeitende den eigenen Arbeitgeber authentisch und glaubwürdig als attraktive Unternehmung dar. Um dieses Vorhaben in die Tat umsetzen zu können, unterstützen Anbieter von Social Media Management Tools diesen Bereich zunehmend mit spezialisierten Modulen - damit Mitarbeiter zu Markenbotschaftern werden.
 

Social Media Management Toolevaluation mit Previon

Um das richtige Tool zu finden, richtet man sich entweder an renommierte Institutionen wie G2 Crowd oder man führt eine individuelle Toolevaluation durch. Aufgrund der hohen Vielfalt der Tools, den unterschiedlichen Ansprüchen und Budgets von Unternehmen, empfehlen wir mit einer Toolevaluation zu starten, um nicht das falsche Tool auszuwählen. In diesem Rahmen werden die Anforderungen an ein Tool definiert und die verschiedenen Lösungen ausgiebig getestet. So haben beispielsweise die SBB und Energie 360° mit Previon eine ausgiebige Evaluation durchgeführt.

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