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Previon Buchtipp: Permission to Screw Up von Kristen Hadeed

Angela Fioroni
Head of Previon Next / Digital Consultant
Buchtipp AFI 09/2020
Entrepreneure aufgepasst! Permission to Screw Up von Kristen Hadeed zeigt, dass sich hinter jeder Erfolgsgeschichte Momente des Scheiterns verbergen. Angela Fioroni behauptet, dass das Buch ein Must-Read für alle zukünftigen Führungskräfte und jene ist, die nie ausgelernt haben!

Worum geht es?

Eine inspirierende, ungewöhnliche, zum Lachen aufgelegte Geschichte, wie eine junge Unternehmerin lernte zu führen und wie es ihr letztendlich gelungen ist, nicht trotz ihrer vielen Fehler, sondern aufgrund dieser Fehler erfolgreich zu sein. Sie zeigt, was es bedeutet im 21. Jahrhundert eine gute(r) Leader(in) zu sein.

Warum ist es wichtig?

Permission to Screw Up verwirft die Idee, dass Führungskräfte und Organisationen versuchen sollten, perfekt zu sein. Das Buch ermutigt Menschen, die eigenen Fehltritte als Chance zu sehen.

Welcher Approach wurde gewählt?

Durch eine brutal ehrliche und oft urkomische Schilderung ihrer eigenen Kämpfe, ermutigt uns Kristen, unser Versagen zu akzeptieren, weil wir dadurch bessere Führungskräfte werden können. Sie zeigt uns, wie man durch eine ehrliche und herausfordernde Art die Menschen um sich herum dazu inspirieren kann, für sich mehr erreichen zu wollen und mehr von anderen zu erwarten.

Was qualifiziert die Autorin, über dieses Thema zu schreiben?

Hadeed startete unbeabsichtigt das Reinigungsunternehmen Student Maid*, als sie im College war. Seitdem hat Student Maid Hunderte von Studenten eingestellt und ist weithin für seine branchenweit führende Bindungsrate und seine Kultur des Vertrauens und der Verantwortlichkeit bekannt. Aber Kristen und ihre Firma waren nicht von heute auf morgen eine Sensation. Bevor es richtig durchgestartet ist, wäre Student Maid beinahe gestorben.

*Student Maid ist ein lokaler Reinigungs- und Concierge-Service, der sich der Befähigung der jungen Führungsgeneration widmet.

Wie ist der Ton des Buches?

Humorvoll, ehrlich, authentisch.

Kann man sich als Leser*innen damit identifizieren?

Ja.

Welcher Teil hat dir am besten gefallen?

Es handelt sich nicht um ein klassisches Fachbuch. Die Learnings sind in Stories verpackt und bei jeder Story erhält man neue Werkzeuge (z.B. FBI-Methode für Feedback) oder Tipps, wie Hadeed ihre Screwups beheben konnte. Daher ist das ganze Buch spannend. Einige Sachen kannte man bereits, einige waren neu und inspirierend.

Permission to Screw Up verwirft die Idee, dass Führungskräfte und Organisationen versuchen sollten, perfekt zu sein.

Warum empfiehlst du «Permission to Screw Up»?

Ich glaube, dass Servant Leadership besonders in dieser Zeit (Corona-Rezession) an Wichtigkeit gewinnt. Ausserdem passiert auch auf dem Arbeitsmarkt ein grosser Shift: Babyboomers treten langsam aus dem Arbeitsleben aus, Gen-Z tritt ein und Millennials übernehmen langsam Führungspositionen. Darum braucht es neue Führungsarten und Permission to Screw Up zeigt, wie man das angehen kann.

Für wen ist das Buch geeignet?

1. Jungunternehmern. So sehen sie, dass sich hinter jeder Erfolgsgeschichte viele Screwups verbergen und vielleicht können sie ein paar Tipps für sich selber anwenden.

2. Führungskräfte, die sich weiterentwickeln und sich mehr mit dem Thema Servant-Leadership befassen möchten

Gesamtbewertung

Relevanz:            🚀 🚀 🚀 🚀 
Schreibstil:         🚀 🚀 🚀 🚀 🚀  
Gesamteindruck: 🚀 🚀 🚀 🚀

Der Previon Buchtipp

Bücher - Buchtipp
In unserer neuen Serie empfehlen wir jeden Monat ein Buch oder einen Podcast, von denen wir glauben, dass sie zu gut sind, um sie anderen vorzuenthalten.