Buch- & Podcast-Tipp

11. Mai 2022

Previon Buchtipp: Das Design Thinking Toolbook

Design Thinking ist kein starres Konzept, es soll vielmehr spielerisch genutzt werden. Das Buch Von Michael Lewrick, Patrick Link und Larry Leifer ist eine grandiose Sammlung aus Design-Thinking-Methoden und wird so selbst zu einem Werkzeug.

Buchtipp Femke

Was verspricht das Buch / Welches Problem will es lösen?

Das Design Thinking Toolbook ist die Ergänzung zum vorangegangenen Buch; Das Design Thinking Playbook.
Das Buch versammelt nicht nur bewährte Design-Thinking-Methoden, sondern hat über 2'500 Design-Thinking-Anwender:innen aus der Praxis und dem akademischen Umfeld nach den Werkzeugen und Methoden gefragt, die sie am liebsten anwenden und die aus ihrer Sicht den größten Nutzen stiften. 

Wird dies erreicht?

Es ist kein Kochbuch, bei welchem nach Rezept gekocht werden kann.
Es unterstützt dabei, kreative Ansätze zu wagen, spielerisch zu experimentieren, Ideen zu generieren und damit erfolgreicher und zielgerichteter zu arbeiten.
Es ist eine Hilfestellung, um sich bewusst zu werden, wo man im Prozess steht und welche Methode in dieser Situation unterstützen könnte.

Wenn ja, wie?

Durch die Begründung, warum bestimmte Methoden die Lieblinge der Design-Thinking-Anwender:innen sind, erhalten wir schnell eine tiefere Einsicht, in welchem Kontext sie angewendet werden. Auch die Expertentipps finde ich interessant.
Es ist nicht nur eine Aneinanderreihung unterschiedlicher Methoden, sondern auch eine Erfahrungssammlung, ein Tipp-Buch und ein visueller Genuss. Auf unterschiedlichen Ebenen, mit unterschiedlichen Menschen, sowie der spielerischen Grafik wird die Grundhaltung von Design-Thinker:innen wiedergegeben.

Was macht diesen Autor / die Autorin qualifiziert, über dieses Thema zu schreiben?

Alle drei sind langjährige und bekannte Innovationsexperten.

Wie ist der Ton des Buches? 

Das Buch ist visuell erfrischend, kreativ und nach der Design-Thinking-Methodik aufgebaut.

Gesamteindruck: persönliche Einschätzung

Es ist präzise in den fachlichen Expertisen, ist nachvollziehbar aufgebaut, versammelt, was in dieser Thematik relevant ist und behält zur gleichen Zeit eine Leichtigkeit. Diese Kombination entspricht mir vollumfänglich.
Es sind nicht nur Informationen, es bringt das Mindset von Design-Thinker:innen auf den Punkt.
Wir werden aufgefordert, selbst zu denken, zu reflektieren, zu entscheiden, welche Methode zu diesem Zeitpunkt im Prozess unterstützend sein könnte, um relevant und kundenzentriert zu entwickeln.

Wurde das Buch so geschrieben, dass man sich als Leser:in damit identifizieren kann?

Ich sehe es als Werkzeug, welches mich im Alltag begleitet.

Ist das Buch sauber recherchiert? Gibt es ein Quellenverzeichnis?

Es ist sauber recherchiert und mit entsprechendem Quellenverzeichnis hinterlegt.  

Welchen Teil des Buches findest du am besten?

Was mich überrascht und begeistert hat, sind die Vorschläge von alternativen Werkzeugen oder Methoden. 
Es zeigt die nötige Flexibilität in der Wahl der Auswahl. Sie hängt stets von der Situation, dem Team, den Möglichkeiten und dem jeweiligen Ziel ab. 

Welchen am wenigsten?

Die Methoden rund um die Ideenfindung empfinde ich als sehr bekannt und etwas langweilig.

Wenn du etwas ändern könntest, was wäre es?

Ich würde mir wünschen, auch einige selbstgenerierte Methoden zu finden. Ein Paar ausgefallenere Varianten. 

Warum würdest du dieses Buch empfehlen?

Das Design Thinking Toolbook ist ein Sammelsurium von Werkzeugen, die die Autoren in ihrer vollen Breite und Tiefe erklären. Das Buch motiviert, verschiedene Methoden auszuprobieren und zu experimentieren. 

Welchen Leser:innen würdest du das Buch empfehlen?

Allen, die daran interessiert sind, Design-Thinking-Methoden in ihrer Tiefe kennenzulernen, zu verstehen, was für ein Mindset dahintersteckt und warum welche Methoden in bestimmten Situationen erfolgreich angewendet werden können. 

 

Gesamtbewertung

Relevanz
Aufbau
Gesamteindruck
Zitat
Wer sein eigenes Leben gestalten kann, ist in der Lage, dieses Mindset auch auf Teams, Organisationen und Unternehmen zu übertragen.