Vom Team

31. August 2021

Mein Jahrespraktikum in drei Punkten

2020 hat viele neue Erfahrungen mit sich gebracht. Für die meisten Menschen war es Corona. Für mich war es der Anfang eines neuen Lebensabschnitts. Letztes Jahr habe ich mein Bachelorstudium in Betriebsökonomie abgeschlossen. Danach startete das neue Kapitel «Erste Schritte in der Arbeitswelt». Heute bin ich bei Previon fest angestellt.
Yannick Timell

Im August 2020 habe ich bei Previon ein Jahrespraktikum als Junior Digital Consultant begonnen und Ende Juli 2021 abgeschlossen. Während dieser Zeit habe ich einen vertieften Einblick in die Bereiche Business Development und Marketing erhalten. In diesem Beitrag werden meine drei lehrreichsten und besten Erfahrungen aus meiner Zeit als Praktikant zusammengefasst und soll unseren Leser:innen ermöglichen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

1. Einblicke ins Business Development

Als ich mich für das Praktikum bei Previon beworben habe, besass ich ein bescheidenes Wissen rund um die Themen Digitalisierung, Webplattformen, Startups, und Innovation. Der ausschlaggebende Punkt für meine Bewerbung war der sympathische Eindruck der Unternehmung und des Teams, die interessanten Tätigkeiten, welche in der Stellenausschreibung aufgelistet waren. Ich hatte grosses Interesse, in die oben genannten Themengebiete einzutauchen und Neues zu lernen. Ich freute mich sehr, als mir die Stelle angeboten wurde. Dadurch erhielt ich einen ersten umfassenden Einblick in die Welt des Business Developments.

Innovationsprojekte

Im Bereich «Previon Next», durfte ich zu Beginn an Innovationsprojekten für Startups arbeiten und später selbst ein Startup beraten. Dabei erarbeiten wir gemeinsam mit den Gründern die Vision, das Geschäftsmodell, die Personas und das Pitch-Deck. Dies soll den Startups helfen, Investoren anzugehen und gleichzeitig die Grundlage für ein MVP (Minimum Viable Product) schaffen.

Die Innovationsprojekte von Previon drehen sich jedoch nicht nur um Startups. Im Verlauf meines Praktikums wurden Projekte mit KMU's und Corporates durchgeführt, für welche wir neue Geschäftsideen und Geschäftsmodelle erarbeiteten, validierten und umsetzten. Bei diesen Projekten durfte ich die Co-Projektleitung und Verantwortung für einzelne Workshops übernehmen. 

Unmittelbar zu Beginn meines Praktikums erhielt ich die Verantwortung für die internen Ideation-Sessions. Mitarbeiter:innen können anhand eines Ideen-Funnels Ideen und Problemstellungen platzieren, für welche in einem 2-stündigen Workshop eine Lösung ausgearbeitet wird. Dies dient zur Optimierung der internen Prozesse und bietet die Möglichkeit, tolle Ideen für interne oder externe Zwecke umzusetzen.

Dozieren und Events

Nur wenige Monate nachdem ich an der FHNW mein Studium beendet hatte, durfte ich in der Rolle eines Dozenten an meine alten Wirkungsstätte zurückkehren. Es war kein Modul für Student:innen, sondern eine Schulung für die Mitarbeiter:innen beim Kanton Aargau, im Rahmen des Initiative «SMART-Aargau». Es war ein eindrückliches Erlebnis.

Ich durfte an weiteren Events teilnehmen und diese planen. Bei der zweiten Ausgabe von «start the talk» trug ich einen massgeblichen Teil zur Durchführung bei. Auch beim «Social Media Gipfel» wirkte ich an der Organisation mit. 

Yannick Timell

2. Marketing ist mehr als nur schöne Bilder und Text

Am selben Tag als ich mein Praktikum startete, hatte Usha Trepp ihren ersten Tag bei Previon als neue Head of Marketing. Kurz darauf wurde ein neues Team zusammengestellt, welches sich um die Marketing-Aktivitäten von Previon kümmern sollte. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen durfte ich die Verantwortung unserer Social Media Kanäle übernehmen. In gemeinsamer Zusammenarbeit haben wir kontinuierlich unsere Social Media Strategie und Posts optimiert und neue Kampagnen gestartet. Doch was führte dazu, dass dies eine meiner lehrreichsten, bzw. besten Erfahrungen meines Praktikums wurde? 

Es gibt zwei Dinge, welche einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Und zwar ist es einerseits die tiefe der verschiedenen Themen, welche im Marketing behandelt werden, und auch deren Relevanz für die Gesamtunternehmung. 

Marketing ist viel mehr als nur schönes Design und gute Texte. Alleine im Social Media Bereich können Stunden in die Analytics, also die Auswertung des Auftritts, investiert werden. Das gleiche gilt für den Newsletter und die Website. Zwar können dadurch die Inhalte auf allen Kanälen optimiert werden, aber zu welchem Zweck? Und da beginnen die spannenden Diskussionen im Marketing. Welche Optimierungen führen zu mehr Impressionen und mehr Klicks? Wohin sollen die Interessent:innen geführt werden? Und wie können wir sie in Leads umwandeln? Damit das Marketing funktionieren kann, muss eine Gesamtmarketingstrategie definiert werden, welche auf alle Themen und Ebenen heruntergebrochen und implementiert werden muss. Und genau da wird es spannend. Zu meinem Glück durfte ich auch hier meinen Beitrag zum Grossen und Ganzen leisten und meine bisherigen Kenntnisse vertiefen. 

3. Previon ist nichts ohne Previonaut:innen

Ich denke das Eindrücklichste an meinem Praktikum waren das Arbeitsklima und die Menschen rund um Previon. Der Zusammenhalt, die Hilfsbereitschaft, die Motivation für unsere Kund:innen und Partner:innen, alles zu geben, die Möglichkeit, die Weiterentwicklung von Previon mitzugestalten, all dies und noch vieles mehr haben meine Zeit während des Praktikums geprägt. Wie Silja Bossert bereits in ihrem Beitrag festgehalten hat, wird Teamgeist bei Previon gross geschrieben. Nicht nur die Einführung ins Team, welche ich glücklicherweise noch vor Ort im Büro erleben durfte, war einfach, sondern auch die Zusammenarbeit im Homeoffice. Die harte Arbeit aller Mitarbeiter:innen wird mit kleinen und grossen Gesten wertgeschätzt. Mir ist schnell klar geworden, dass wir uns nicht nur aus Spass als Previonaut:innen bezeichnen, sondern weil wir eine verschworene Crew sind, welche unsere Rakete namens «Previon» in neue Sphären führen will.

Uns allen wird Vertrauen in unser Können geschenkt und so das Bestmögliche aus uns herausgeholt. Zudem feiern wir immer wieder coole Teamevents wie den Independence Day, gehen einmal im Jahr zum Aareböötle, besuchen einen Escape Room oder geniessen gemeinsam ein kühles Feierabendbier und lassen einen anstrengenden Arbeitstag ausklingen. Wir Previonauten krampfen nicht nur gemeinsam, sondern wir halten auch zusammen. 

Team Previon

Die Reise geht weiter

Mein Jahrespraktikum bei Previon war genau der richtige Einstieg in das Kapitel «Erste Schritte in der Arbeitswelt». Glücklicherweise Endet die Reise nicht hier, sondern es wird ein neues Kapitel aufgeschlagen, in welchem die Reise weitergeht. Seit dem 1. August 2021 wurde der Junior Titel aus meiner Stellenbezeichnung gestrichen und ich darf mich neu Digital Consultant nennen. Damit startet das neue Kapitel: «Zusammen mit Previon in neue Sphären».

 

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