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6 Trends für die digitale Transformation 2021

Ranja Weisskopf
Project Manager
Digitale Transformation Trends 2021
Die digitale Transformation hält weiter an und spielt seit dem turbulenten letzten Jahr wohl eine noch wichtigere Rolle für Unternehmen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, setzen immer mehr Unternehmen auf digitale Vernetzung mit ihrer Kundschaft.

Die 6 Trends für Ihre digitale Transformation 2021

  1. Business-Projekte statt IT-Projekte: Das Business wartet nicht, bis die IT so weit ist.
  2. Internet of Behaviour IoB: Daten nutzen und damit das Verhalten von Personen verändern.
  3. Total Experience: Das Gesamtpaket ist massgebend.
  4. Anywhere Operations: digital first, remote first.
  5. Intelligentes und kompatibles Business: schnell und agil auf Veränderungen reagieren.
  6. Hyperautomation: Automatisierung wo immer möglich.

1. Das Business wartet nicht

Denken Sie nicht mehr in IT-Projekten, denken Sie in Business-Projekten. Das Business gibt die Richtung und die Geschwindigkeit vor, in der Ihr Unternehmen vorwärts gehen muss. Mit dem Business ist der gesamte Markt gemeint, inkl. der Kundschaft, die mit ihren Erwartungen auf ein Produkt oder eine Dienstleistung trifft. Die COVID-19-Krise hat die Kundenentwickler-Revolution ins Rollen gebracht. Durch die Entwicklung neuer Erwartungen und Anforderungen an ein Unternehmen, muss dieses in der Lage sein, ein Business-Projekt zu starten, welches über die IT hinaus einen entscheidenden Mehrwert für das Unternehmen generieren wird. Werden die Erwartungen der Kundschaft nicht erfüllt, sucht sie sich eine Alternative und Ihr Unternehmen verschwindet unter dem Radar.

2. Mit Daten das Verhalten verändern

Steuern Sie zukünftig das Verhalten Ihrer Kundschaft mit Hilfe von Daten aus verschiedenen Quellen wie Social Media, Standortverfolgung via GPS oder Gesichtserkennung etc. Nutzen Sie Ihre Kundendaten, finden Sie heraus, wie sich Ihre Kundschaft verhält und an welchen Punkten Sie die Kundschaft entscheidend beeinflussen können. Stellen Sie sich vor, Sie können in Zukunft personalisierte Push-Nachrichten versenden und den Kunden genau zum richtigen Zeitpunkt daran erinnern, dass er sich gestern Abend online das Produkt angeschaut hat, welches nun nur ein paar Meter von ihm entfernt in Ihrem Geschäft steht und darauf wartet, angeschaut und gekauft zu werden. Die Erinnerungen kommen nicht mehr zufällig nach einer bestimmten Zeit, sondern genau dann, wenn der Kunde empfänglich dafür ist. Ein anderes Beispiel ist die positive Auswirkung auf die Krankenkassenprämie durch die Überprüfung von gesundem Lebensstil mit Hilfe von Schrittzählern und protokollierten Aktivitäten im Alltag. So schafft man die Möglichkeit, den gesunden Lebensstil zu fördern und dies gezielt durch die Nutzung von Kundendaten. 

3. Das Gesamtpaket ist massgebend

Dieser Trend knüpft direkt am Thema Internet of Behaviour (IoB) an. Viele Unternehmen finden sich in einem grossen Wettbewerb wieder. Immer wieder wird versucht, sich von den Konkurrenten abzugrenzen und den Kunden mehr zu bieten, als die anderen. Leider wird das oft in Silos gemacht und das gesamtheitliche Business wird dabei vergessen. Denken Sie immer an das gesamtheitliche Kundenerlebnis. Wo beginnt es, wie fühlen sich die Kunden dabei und womit können Sie die Kunden weiterhin unterstützen und begleiten? Diese Themen sind verknüpft mit Daten, die Sie von Ihren Kunden nutzen können, um zu verstehen, wie sie sich verhalten und ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten, das sie beim Besuch Ihres physischen Geschäfts oder Onlineportal begleiten wird. Dies können Chatbots sein, die Ihre Kunden durch ihr Serviceportal leiten und sie wunschlos glücklich machen oder vor Ort helfen oft Sensoren als Leitsystem in grossen Gebäuden oder machen aufmerksam auf Wartezeiten, online Voranmeldungen etc.

4. Digital first, remote first

Ermöglichen Sie Ihren Kunden Zugriff, Lieferung und Aktivierung von überall her, egal wo Ihre Kundschaft sich physisch gerade befindet. Das heisst nicht, dass physische Standorte total verschwinden müssen, aber es bedeutet, dass der digitale Weg zum Standard wird und die Kundschaft selbstständig Prozesse abwickelt. Das sind nicht nur Prozesse, die ganz ohne persönlichen Kontakt stattfinden und somit voll automatisiert durchgeführt werden können, sondern auch Prozesse, an denen punktuell persönliche Berater etc. via Live-Chats zugeschaltet werden können. Sie setzen damit Ressourcen frei, die an anderen Orten eingesetzt werden können, an welchen bis jetzt Knappheit herrschte. Die Zufriedenheit sowohl der Mitarbeitenden als auch der Kundschaft wird steigen.

5. Schnell und agil auf Veränderungen reagieren

Verhindern Sie Frustration bezüglich der Liefergeschwindigkeit interner IT-Projekte, indem Sie die Informationen in Ihrem Unternehmen zugänglich machen, Alternativen wie Low-Code und No-Code in Betracht ziehen und die richtigen Personen in Projekte involvieren und befähigen, diese voranzutreiben. Zu den richtigen Personen gehören beispielsweise Business Analysten, Data Scientists und der Kunden-Support. So erhöhen Sie Agilität und damit die Fähigkeit, schnell auf Anzeichen oder Veränderungen zu reagieren und Projekte erfolgreich und rechtzeitig abzuschliessen. 

6. Automatisierung wo immer möglich

Automatisieren Sie so viele Prozesse wie möglich und setzen auf Effizienz und Agilität. Jedes Unternehmen hat eine Vielzahl von unterschiedlichen Prozessen, in welche wieder einer Vielzahl von Technologien involviert sind. Die Prozesse sind meist nicht medienbruchfrei und erzeugen enorme Kosten für das Unternehmen. Das stellt die Unternehmen vor grosse Herausforderungen und kann unter Umständen auch dazu führen, dass Ihr Unternehmen nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Legen Sie den Fokus im Jahr 2021 auf Effizienz, Wirkungsgrad und Agilität und Sie bleiben on track.