Drupal is me

Bei einem gemeinsamen Gespräch sagte ein Freund vor wenigen Tagen zu mir, seine neue Webseite würde auf «Durpal» laufen – «so ein Open-Source-Ding». Pflichtbewusst korrigierte ich ihn und bemerkte sogleich, dass es mir vor einigen Wochen wohl genau gleich ergangen wäre. Denn ich bin Neuling im Drupal-Land. Ja, gar Neuling in der Programmier-Welt.

Denn es war nicht primär dieser Teilbereich, aufgrund dessen ich die Entscheidung fällte, den Generalisten-Beruf Mediamatiker zu erlernen. Die gestalerischen Aspekte machten den Ausschlag. Damals, vor zwei Jahren.  Natürlich gab es in der Berufsschule zögerliche Kontakte mit programmiertechnischen Themen. So wurde die Auszeichnungssprache – würde ich hier «Programmiersprache» schreiben, würde sich wohl jeder Informatiker im Grab umdrehen – Hypertext Markup Language (HTML) erlernt.

Grundsätzlich begann für mich mit dem dritten Lehrjahr also die Bewirtschaftung eines völlig neuen Themengebietes. Und so war ein 2-Wochen-PHP-Crash-Kurs der Einstieg in mein hiesiges Praktikum. 5 Kapitel in 22 Stunden. Von Variabeln und Arrays über Formulare und Abfragen. Vom «Einsteiger zum Experten» – wie die nasale Stimme im Hintergrund unermüdlich zu betonen wusste.

Der Einstieg war damit also geschafft, der Einstieg in die Programmier-Welt. Grundsätzlich gilt es zu betonen, dass ich PHP als doch relativ einfache Sprache empfunden habe und empfinde, bei der man auch als Anfänger schnell mal einen gewissen Überblick bekommt. 

Man muss sich aber natürlich – wie immer beim grundlegenden erlernen einer Sache – eingehend und repetitiv damit beschäftigen. Es besteht also noch Hoffnung für die einigen meiner Mitlernenden, welche im Informatik-Unterricht beim Thema Java Script zurzeit «keinen Plan» haben.

«Nach der Arbeit das Vergnügen». In etwa diesem Motto folgend machte ich mich also nun an die Realisierung meiner ersten Drupal-Installation. Hier verschmelzen die gestaltertischen und programmiertechnischen Aspekte. Meine geplante Blogseite baute ich zuerst in Photoshop nach, von wo ich das Design danach via CSS-Files Schritt für Schritt in Drupal übertrug. 

Eigentlich auch hier wieder eine relativ simple Variante. Und dafür umso spannender. Gespickt mit Modulen wandelte sich also meine «weisse Leinwand» in eine (relativ) professionelle Blogseite. Diese ist als Fotoblog – alias phlog – für meine eigenen fotografischen Ergüsse konzipiert. Und dank deren Farbenvielfalt sieht das Ganze trotz grauem Hintergrund recht chic aus.

Kommentare

Silence, Goethe spricht ...

15. September 2011 - 20:08
Gast

Süffisant geschrieben, ganz grosses Tennis!!! Drupal is you!

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